|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Presse: Hypo Real Estate - weiterhin keine Einigung mit Großaktionär 16.03.2009
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Das Tauziehen zwischen der Bundesregierung und J. C. Flowers, dem US-Großaktionär der angeschlagenen Hypo Real Estate Holding AG (ISIN DE0008027707 / WKN 802770), ist am Wochenende erneut ergebnislos zu Ende gegangen.
Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Sonntag) konnten sich der US-Investor sowie Vertreter des Finanzministeriums und des staatlichen Banken-Rettungsfonds SoFFin am Wochenende erneut nicht auf einen Kompromiss zum Erwerb der Kontrollmehrheit des Bundes bei der HRE und die weiteren Sanierungsschritte verständigen. Eine Sprecherin des SoFFin erklärte Zeitungsangaben zufolge nach dem Treffen in Berlin, es würden verschiedene Optionen erörtert. Zu gegebener Zeit werde es weitere Gespräche geben. Flowers lehnt einen Kompletteinstieg des Staates ab und will Aktionär der HRE bleiben. Flowers will dem Bund eine Mehrheit von 75 Prozent plus einer Stimme zugestehen. Dazu hat er vorgeschlagen, dass dieser über eine Kapitalerhöhung 633 Millionen neue Aktien zu je 3 Euro zeichnet. Es gibt die Vermutung, dass Flowers eine Zweckgesellschaft der HRE anstrebt, in die riskante Wertpapiere ausgelagert werden und für die der Bund bürgt. An den später möglichen Gewinnen der Zweckgesellschaft wolle er beteiligt sein. Im Umfeld von Flowers wird das jedoch zurückgewiesen.
Die Bundesregierung hat es abgelehnt, dem Großaktionär des in Schieflage geratenen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate mehr als den Marktpreis zu zahlen. "Was wir nicht können, ist, jetzt Preise zu bezahlen, die nicht den marktüblichen Werten entsprechen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut dem Bericht vor dem Krisentreffen am Wochenende.
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" (Samstag Online-Ausgabe) habe die Bundesregierung noch einen "Plan B" in der Hinterhand, sollte das Gesetz für eine Enteignung der bisherigen Aktionäre der Hypo Real Estate scheitern: Nach Informationen des Nachrichtenmagazins würde der Bund in diesem Falle die Bank, die dringend Kapital benötigt, kurzfristig mit einer auf wenige Wochen befristeten stillen Einlage stabilisieren. Gleichzeitig würde er den Aktionären ein Übernahmeangebot machen - das jedoch deutlich unter dem Preis läge, den der an der HRE beteiligte US-Investor Christopher Flowers derzeit noch vom Bund fordert. Nach Informationen des "SPIEGEL" wolle Flowers laut Regierung 5 Euro je Aktie.
Die Aktie der Hypo Real Estate notierte zuletzt bei 0,90 Euro. (16.03.2009/ac/n/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|